Jupfihaik 2024

Eine Wiese, bewölkter Himmel. Zwei Kinder in Kluft mit Rucksack schauen einen Stuhl an, der doppelt so groß ist wie sie selbst.Mit den Pfingstferien ging auch ein großes Jupfiabenteuer los: Drei Tage haiken auf dem Rennsteig. In der Gruppenstunde am Freitag wurden schon mal die Rucksäcke gepackt und Lebensmittel und Campingkocher in der Gruppe aufgeteilt.

Am Samstagvormittag ging es dann vom Würzburger Hauptbahnhof los, nach mehreren Umstiegen in immer kleiner Züge und Busse konnten wir dann mittags endlich von der Friedrichshöhe bei Neuhaus am Rennsteig loslaufen. So ging es auf und ab immer dem Weg mit dem weißen ‚R‘ entlang. Der bedeckte Himmel konnte „De Gruup“ nicht aufhalten und später kam dann sogar die Sonne raus. Bei trockenem Himmel fanden wir eine Schutzhütte, in der wir übernachten wollten und begannen uns zum Abendessen Nudeln mit Tomatensoße zu kochen. Nach dem Abendessen begann dann ein heftiger Regenschauer. Die Hütte war leider so gebaut, dass das ganze Wasser vom Weg hinein lief. Zum Glück hatten wir einen Klappspaten dabei und konnten schnell einen Damm und Umleitungsgraben bauen. Nachts schliefen wir dann aber doch auf Tisch und Bänken.

Am nächsten Morgen erwartete uns dann dicker Nebel, nichtsdestotrotz packten wir unsere Rucksäcke und brachen auf. Bis Mittags war die Aussicht immer Wolkenverhangen, aber später wurde es schön sonnig. Gute Schutzhütten waren auf diesem Abschnitt leider nicht so häufig, so dass wir einen langen und anstrengenden Tag hinter uns bringen mussten. Nach über 18 km kamen wir dann endlich an unserem Übernachtungsplatz an. Obwohl das Holz im Wald vom Regen noch nicht ganz getrocknet war schafften wir es nach dem Abendessen mit einer orientalischen Couscouspfanne sogar ein kleines Lagerfeuer anzuzünden.

Nach einer (fast) ruhigen Nacht (nur eine Maus knabberte und raschelte an unserem Müllsack) brachen wir zur letzten Etappe auf. Wegen unserer guten Leistungen an den letzten Tagen hatten wir nur noch wenige Kilometer bis zum Bahnhof in Steinbach am Wald vor uns. Von dort ging es dann schon Mittags mit dem Zug zurück nach Würzburg.

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