Zwei Greiffenclauer im fernen Afrika

Für viele Menschen ist der Zugang zu sauberem Trinkwasser und zu sanitären Einrichtungen auch heute noch keine Selbstverständlichkeit. Aus diesem Grund trug die Jahresaktion letzten Jahres den Namen „H2O16“ und beschäftigte sich mit den Trinkwasserressourcen der Erde und wie mit ihnen umgegangen werden kann.

Anlässlich dieser Aktion fuhren zwei Rover unseres Stammes, Samuel und Leon zusammen mit acht anderen Rovern und Leitern aus ganz Deutschland vom 9.4. bis zum 23.4. in den Senegal, um dort Toilettenhäuser für eine Schule zu errichten. Im Dorf N’Gollar, wo wir unsere Zelte zwischen den Mauern eines Kindergartens aufschlugen, herrscht ein gravierender Mangel an sauberem Trinkwasser. Die einzigen Wasserquellen, die die Menschen haben, sind um das Dorf verteilte Brunnen, die erst mit langem Fußmarsch erreicht werden mussten. Zusammen mit einigen senegalesischen Pfadfindern aus der Diözese Thies schleppten wir bei teilweise 40 Grad Celsius Zementsäcke, mischten Zement mit Schaufeln an und legten das Fundament für die Toilettenhäuser, die nun mit den Geldern der Jahresaktion fertig gestellt werden. Wir schwitzten, wurden dreckig und sahen kaum noch etwas vor lauter Sand in den Augen. Doch das nahmen wir gerne in Kauf für die Erfahrungen und Bekanntschaften, die wir während dieser Zeit machten. Wir lernten die Kultur dieses, für uns, völlig unbekannten Landes kennen und schlossen, trotz einigen Schwierigkeiten bei der Verständigung in verschiedenen Sprachen, gute Freundschaften zu den senegalesischen Pfadfindern.

Das Wichtigste war für uns aber, da zu helfen wo Hilfe gebraucht wurde und wo man wirklich etwas verändern kann.

 

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