Bezirk St. Kilian
10.06.2000 - 17.06.2000
Samstag
Am Samstag gegen 8.30 Uhr trafen wir uns alle, um auf das Bezirkslager zu fahren. Es hatte das Thema "Eine Welt unter Strom". Es schien sehr lustig zu werden, denn alle waren ziemlich gut gelaunt. Als wir gegen 11.30 Uhr ankamen mussten wir erst ein mal den Bus ausräumen. Danach fingen wir an die Kothen aufzubauen. Wir wurden bis zum Mittagessen fertig. Es gab Käse, Salami, Gurken und Brot. Das Essen nahmen wir zwischen den Kothen ein, denn Tisch hatten wir noch keinen. Späer bauten wir die Jurte auf. Am Abend stellte jeder Stamm sein Land vor. Das war ziemlich lustig und interessant. Unser Lagerfeuer war nur ziemlich klein. Um 11 Uhr mussten die Wölflinge ins Bett, um 12 Uhr die Jupfis und um 1 Uhr die Pfadis. Nur die Nachtwache blieb ihre Schicht lang wach. Danach ging auch sie erschöpft ins Bett.
Sonntag (Lagerbautentag)
Heute gab es noch auf dem Boden Frühstück. Um 9 Uhr war Morgenrunde. Dort wurde uns eine Lagerzeit mitgeteilt. Es hieß wir sollten unsere Uhren 1 Stunde zurück stellen. So gegen 12.30 Uhr normal Zeit kamen Kiwi (Thomas Welschof), Kerstin und Babsi nach. Kurze Zeit später begannen wir mit den Lagerbauten, wie zum Beispiel Mülleimer, Tisch, Infowand und andere Sachen. Zum Mittagessen gab es wieder Käse, Salami, Gurken, Karotten und Brot. Aber leider immer noch nicht am Tisch. Danach gingen die Lagerbauten weiter. Plötzlich fing es an zu Schütten. Kiwi fing gleich an Gräben um die Kothen auszuheben, damit nicht so viel Wasser hereinkommt. Zu Abend haben wir in der Jurte gegessen, denn draußen hat es immer noch geschüttet. Es gab sehr gute Schinkennudeln zu essen. Bei der Nachtwache hat es kurz aufgehört zu regnen, aber so gegen 3.30 Uhr hat es wieder angefangen. Alle waren schon im Bett. Nur die Nachtwache war noch ihre Schicht lang wach.
Montag (Stufentag)
Am Montag durften wir das erste mal am Tisch frühstücken. Um 9 Uhr hatten wir wie immer Morgenrunde. Danach haben die Pfadis gegrillt und am Nachmittag hatten sie Freizeit in der sie Volleyball, Fußball oder etwas anderes gespielt haben. Am Abend sind sie in irgend eine Kneipe gegangen und haben Fußball geschaut.
Die Wölflinge haben irgend so ein Geländespiel gemacht, aber mehr weiß ich auch nicht davon.
Wir, die Jupfis, haben auch ein Geländespiel gespielt. Wir sind so um 11 Uhr losgelaufen. Für das Spiel sind alle Jupfis vom Bezirk in sieben Gruppen aufgeteilt worden. Wir sind von Station zu Station gelaufen und mussten Aufgaben machen. Um 12 Uhr sollten wir unsere Lunchpakete (die wir uns mitnehmen sollten) essen. Nach dem Spiel hatten wir kurz Freizeit und so gegen 17 Uhr war die Siegerehrung.
Danach gab es Abendessen. Es gab Reis mit Gemüse. Am Abend gab es noch ein Lagerfeuer (und dann hieß es "Gute Nacht" und wir mussten ins Bett- schade, schade, schade!!)
Dienstag (Bezirkstag)
Am Dienstag gab es zum Frühstück mal wieder Müsli oder Brot mit Marmelade. Danach war wieder mal Morgenrunde. Als wir zur Morgenrunde gingen sahen wir den Wagen, der das Dixi Klo entleeren sollte, denn die Klos liefen bald über. Bei der Morgenrunde wurden wir in Gruppen für das Bezirksspiel eingeteilt. Danach hatten wir bis zum Mittagessen Freizeit. Das Mittagessen durften wir bei einem anderem Stamm zu uns nehmen. Beim Bezirksspiel ging es darum Fragen oder Aufgaben zu lösen. Später hatten wir noch Freizeit bis zum Abendessen. Nach dem Abendessen war die Siegerehrung und wir sollten uns für die Workshops am nächsten Tag eintragen. Am Lagerfeuer, in der Arena, gab es Stockbrot(mmhh, wie lecker) und auch leckeren Punsch. Danach ging es ab ins Bett.
Mittwoch (Workshoptag)
Natürlich gab es wieder gutes Frühstück und dann ging es wieder zur Morgenrunde. Nach der Morgenrunde konnten wir uns noch für einen Workshop, wie z.B. Sinniges & Unsinniges, Henna, Twister, eintragen. Dann hatten wir Freizeit bis wir zu unserem ersten Workshops gehen sollten. Manche machten Pizza, andere bauten das Spiel Twister aus Holz oder andere Sachen. Nach den ersten Workshops war noch Freizeit bis zum Mittagessen. Danach war wieder kurz Freizeit bis zu den zweiten Workshops. Das Abendessen war wie immer gut. Nach dem Abendessen hatten wir Freizeit. Natürlich gab es wieder ein Lagerfeuer. Und es war wieder mal total schön. Jeder ging, zu der Zeit wo er musste, ins Bett. Und wieder war ein schöner Tag vorbei.
Donnerstag (Stammestag)
Heute durften wir mal ein bisschen länger schlafen, dann ging es zur Morgenrunde, in der uns mitgeteilt wurde, dass am Abend am Lagerfeuer ein Singwettstreit stattfindet. Es durften nur Lieder gesungen werden, wo eine Farbe oder das Wort Farbe drin vorkommt. Es durften von jedem Stamm 5-10 Leute mitsingen. Nach der Morgenrunde frühstückten wir in Ruhe. Danach hatten wir noch kurz Freizeit, bis wir uns für das Schwimmbad fertig machen sollten. Der Bus kam bald. Am Schwimmbad angekommen aßen wir erst mal zu Mittag. Danach war erst mal richtig Duschen angesagt und dann ging es ab in das Becken. Wir hatten alle total viel Spaß. Leider verging die Zeit wie im Flug und schon mussten wir uns wieder fertig machen. Daheim gab es Abendessen. Später am Lagerfeuer war der Singwettstreit. Natürlich gewann Greiffenclau mit Liedern wie "Mein kleiner grüner Kaktus" oder "Mein Fahrrad". Nach dem Singwettstreit hätte unsere Gruppe noch Lieder gewusst. Später gingen alle ins Bett.
Freitag (Abbau und Tag der offenen Töpfe)
Heute durften wir noch einmal länger schlafen. Nach dem Aufstehen ging es zur Morgenrunde. Uns wurde gesagt das morgen keine Morgenrunde stattfinden würde, aber dafür um 12.30 Uhr eine Abschlussrunde. Nach der Morgenrunde ging es ans Frühstücken. Heute war Abbauen angesagt und ein bisschen mit Packen anfangen. Es wurde fast alles abgebaut. Bis auf die Kothen. Alle bauten mit ab bis zum Mittagessen. Nach dem Essen ging es weiter an den Abbau. Zwischen drin hatten wir Freizeit. Das Abendessen nahmen wir in der Arena ein, denn heute war Tag der offenen Töpfe. Man konnte von dem nehmen was man wollte. Es gab Sachen wie Hähnchen oder Brotsuppe. Es hat alles sehr gut geschmeckt. Nach dem Abendessen konnten wir noch am Feuer bleiben oder Schlafen gehen. Und man träumte von dem Bett wo man schon morgen Abend wieder drin liegen würde.
Samstag (Abfahrt)
Heute durften wir nicht so lang schlafen, denn die Kothen mussten noch abgebaut werden. Es musste auch noch fertig gepackt werden. Das Frühstück war wie immer gut. Danach fingen wir damit an die Kothen fertig auszuräumen. Bei der Abschlussrunde wurde natürlich "Nehmt Abschied Brüder" gesungen. Später wurden die restlichen Kothen abgebaut und die Jurte auch. Natürlich mussten die Balken auch weggeräumt werden. Und der Platz aufgeräumt werden, deshalb machten wir ein Aufräumkette. Nach dem Aufräumen gab es Mittagessen. Kurz darauf machten wir noch eine Runde, wo jeder sagen konnte was ihm gefiel oder nicht oder was man das nächste mal besser könnte. Manche fanden es blöd, dass kein Bach da war. Die Dixi-Klos haben auch nicht gerade allen gefallen. Langsam sollten wir die Rucksäcke auf den Parkplatz räumen. Nach kurzer Zeit auf dem Parkplatz kam der Bus. Die Busfahrt war ziemlich lustig. Wir durften Mr. Bean während der Fahrt schauen. Deshalb ging die Fahrt so schnell vorbei. An ULF angekommen erwarteten unsere Eltern uns schon. Wir sangen noch einmal "Nehmt Abschied Brüder". Und dann ging schon die Erzählerei los und alle fuhren nach Hause.